Warum lohnt es sich, in Immobilien zu investieren?
Dies wird als Kapitalwachstum bezeichnet und ist eine gängige Form der Vermögensbildung. Drittens bieten Immobilieninvestitionen eine Form der Risikostreuung, da sie oft weniger volatil sind als andere Anlageklassen wie Aktien oder Anleihen. Schließlich können Immobilieninvestitionen auch steuerliche Vorteile bieten, da bestimmte Kosten, die im Zusammenhang mit dem Besitz und der Verwaltung einer Immobilie anfallen, oft steuerlich abzugsfähig sind. Daher können Immobilieninvestitionen eine kluge Ergänzung zu deinem Gesamtanlageportfolio sein. Inwiefern die Vorteile genau funktionieren, erfährst du weiter unten.
Darauf solltest du achten
1. Sei ehrlich zu dir selbst bezüglich deines Budgets
Überleg dir ganz genau, wie viel Eigenkapital du hast und wie hoch deine monatliche Belastung maximal sein darf. Davon hängt ab, ob du dir eher eine kleine Wohnung oder vielleicht doch ein Mehrfamilienhaus leisten kannst. Als grobe Untergrenze solltest du mindestens alle Kaufnebenkosten abdecken können – im Idealfall bringst du sogar 20 % oder mehr an Eigenmitteln mit.2. Plane vorausschauend
Eine Immobilie als Kapitalanlage ist nicht nur eine Renditefrage, sondern auch eine Frage der Absicherung. Was passiert, wenn ein Mieter nicht zahlt oder du ausfällst (z.B. durch Jobverlust)? Denk frühzeitig über passende Versicherungen oder Rücklagen nach. Schließlich musst du auch Reparaturen und Modernisierungen finanzieren können, vor allem wenn du eine ältere Immobilie kaufst.3. Achte auf Standort und Lage
„Lage, Lage, Lage“ ist nicht umsonst ein geflügeltes Wort. Schau auf die Makrolage: Wie entwickelt sich die Region wirtschaftlich und demografisch? Wie gut ist die Infrastruktur? Danach prüfst du die Mikrolage: Liegt die Immobilie in einer ruhigen Gegend, sind Supermärkte, ÖPNV, Schulen oder Restaurants in der Nähe? Zusammen geben dir Makro- und Mikrolage ein klares Bild davon, wie begehrt deine Immobilie ist – jetzt und in Zukunft.4. Denk an die Kaufnebenkosten
Beim Immobilienkauf kommt nicht nur der eigentliche Kaufpreis auf dich zu. Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbucheintrag und eventuell auch Maklergebühren können je nach Bundesland schnell 9 bis 12 Prozent extra bedeuten. Stell sicher, dass du dieses Geld von Anfang an in deinem Budget fest einplanst, damit es am Ende keine böse Überraschung gibt.5. Prüfe den Zustand gründlich
Damit du nicht in eine Renovierungsfalle tapst, solltest du dir die Bausubstanz genau anschauen – besonders bei älteren Gebäuden. Seit Mitte der 90er-Jahre gelten bessere Energiestandards, daher sind Neubauten oder kernsanierte Objekte oft sicherer. Bei Unklarheiten hilft ein Sachverständiger: Der kostet zwar Geld, kann dir aber auf lange Sicht teure Überraschungen ersparen.6. Mieter als wichtiger Faktor
Ob deine Immobilie tatsächlich die Rendite abwirft, die du dir erhoffst, hängt entscheidend von den Mietern ab. Eine sorgfältige Standortwahl minimiert das Leerstandsrisiko. Außerdem lohnt es sich, über eine professionelle Hausverwaltung oder Versicherungen wie die Mietausfallversicherung nachzudenken. So sorgst du dafür, dass deine Investition langfristig stabil bleibt.Du möchtest, dass wir dich bei deiner Finanzplanung unterstützen?
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- Buy and Hold
- Fix and Flip
- 1/3/10 STRATEGIE
Der Vorteil der Buy-and-Hold-Strategie liegt darin, dass du nicht nur durch die regelmäßigen und im besten Fall steigenden Mieteinnahmen deinen Kredit schneller zurückzahlen kannst (Stichwort: Annuitätendarlehen), sondern deine Immobilie nach einer Haltezeit von mindestens zehn Jahren mit Gewinn wieder verkaufen kannst. Und das Beste: Dieser Gewinn ist völlig steuerfrei, da nach dieser Zeit die Spekulationssteuer entfällt.
Vergiss aber nicht: Solange du eine Immobilie nicht zehn Jahre hältst oder selbst nutzt, musst du Gewinne, die du durch einen Verkauf erzielst, versteuern. Außerdem wirst du vom Finanzamt als gewerblicher Investor eingestuft, wenn du innerhalb von drei Jahren mehr als fünf Immobilien kaufst und verkaufst. Wenn du dennoch diese Strategie bei deinen Immobilieninvestitionen verfolgen möchtest, kann es aus steuerlichen Gründen bzw. zur Gewinnoptimierung ratsam sein, eine GmbH zu gründen.
Welche Strategie für dich die richtige ist, hängt selbstverständlich von deiner individuellen Situation und Zielstellung ab. Häufig hilft ein Gespräch mit einem unabhängigen Berater, um Klarheit zu bekommen beziehungsweise die Vor- und Nachteile besser abzuwägen.
Rentabilität prüfen
Nettomietrendite
Der Kaufpreis der Immobilie beinhaltet in der Regel nicht nur den eigentlichen Kaufpreis, sondern auch die damit verbundenen Nebenkosten, wie Notargebühren, Grunderwerbsteuer und Maklerprovision. Die Nettomietrendite gibt dir also einen Überblick darüber, welchen Prozentsatz des eingesetzten Kapitals du jährlich durch Mieteinnahmen, abzüglich aller Kosten, zurückbekommst. Eine hohe Nettomietrendite deutet auf eine rentable Immobilieninvestition hin, während eine niedrige Nettomietrendite darauf hinweisen kann, dass die Kosten die Mieteinnahmen übersteigen oder dass der Kaufpreis im Verhältnis zu den Mieteinnahmen zu hoch ist.
Beispiel:
Kaufpreis: 250.000 EUR
Kaufnebenkosten: 36.600 EUR
Nettokaltmiete: 10.000 EUR p. a.
Nicht abzugsfähige Verwaltungskosten: 1.000 EUR p. a.
Erhaltungsaufwand: 2.500 EUR p. a.
Immobiliendarlehen: 229.280 EUR (80 % der Gesamtkosten) Sollzins: 1 % p. a.
Zinskosten: 2.293 EUR p. a.
Beispielrechnung: (10.000 Euro – 1.000 Euro – 2.500 Euro) / 286.600 Euro) x 100 = 2,27 %
Eigenkapitalrendite
Der Gewinn nach Steuern ist der Betrag, den du nach Abzug aller Kosten und Steuern verdienst. Das Eigenkapital ist der Betrag, den du aus deinen eigenen Mitteln in die Investition einbringst, also das Geld, das du nicht durch Kredite oder Darlehen aufgenommen hast. Die Eigenkapitalrendite gibt dir also an, welchen Prozentsatz deines Eigenkapitals du als Gewinn erwirtschaftet hast. Eine hohe Eigenkapitalrendite weist auf eine rentable Investition hin, während eine niedrige Eigenkapitalrendite darauf hindeuten kann, dass deine Investition nicht die erwartete Rentabilität erreicht hat. Dabei solltest du beachten, dass eine hohe Eigenkapitalrendite oft mit einem höheren Risiko einhergeht.
Beispielrechnung (ohne Steuern, da diese individuell zu betrachten sind): (10.000 Euro – 1.000 Euro – 2.500 Euro – 2.293 Euro)/57.320 EUR) x 100 = 6,45% Eine gute Eigenkapitalrendite sollte über 10 % liegen.
Fazit
In Wohnimmobilien investieren FAQ - die meistgestellten Fragen
Unabhängige Finanzberater zeichnen sich dadurch aus, dass:
- Sie als Makler im Vermittlerregister eingetragen sind
- Sie dir grundsätzlich ein Konzept empfehlen und kein einzelnes Produkt
- Sie sich wissenschaftlicher Auswertungsmethoden bedienen und nicht „emotional verkaufen“.
Zusätzlich sind gute Finanzberater serviceorientiert und sprechen mit dir regelmäßig über deine Anlagen und optimieren diese (wenn nötig).
Hallo, ich bin Franz Paufler
Ich arbeite gern mit Zahlen – aber noch lieber mit Menschen. Für viele, die zu mir kommen, geht es nicht um die eine perfekte Geldanlage, sondern um etwas Grundsätzliches: endlich Ordnung in die eigenen Finanzen bringen. Verstehen, was sinnvoll ist. Und das gute Gefühl, einen Plan zu haben, der wirklich passt.
Dabei unterstütze ich vor allem bei Themen wie Altersvorsorge und langfristiger Finanzplanung. Kompliziert muss das nicht sein – wichtig ist, dass es zu dir und deiner Lebenssituation passt. Und genau dafür nehme ich mir Zeit: Ich höre zu, stelle die richtigen Fragen und entwickle gemeinsam mit dir eine Lösung, die du wirklich verstehst und mittragen kannst.
Mein Motto: „Finanzplanung soll nicht kompliziert sein, sondern maßgeschneidert und klar.“
Wenn du jemanden suchst, der dich ehrlich berät und dir dabei hilft, in Finanzfragen den Überblick zu behalten, freue ich mich, dich kennenzulernen.