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Private Altersvorsorge ab 50 – Spät, aber nicht zu spät

Beitragsbild private altersvorsorge ab 50
Die private Altersvorsorge ist ein Thema, mit dem man sich auch mit 50+ noch beschäftigen sollte, da es keine gute Idee ist, sich ausschließlich auf die staatliche Altersvorsorge zu verlassen. Denn das bedeutet oft nur eines: den Weg in die Altersarmut. Auch die Hoffnung, im Alter möglichst lange arbeiten zu können, ist keine verlässliche Option. Der Grund?

Nur wenige Berufsgruppen schaffen es tatsächlich, bis zum Renteneintritt durchgehend zu arbeiten, geschweige denn darüber hinaus. Zudem gibt es keine Garantie, dass die eigene Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit erhalten bleiben. Deshalb ist es wichtig, in regelmäßigen Abständen die Wirksamkeit der bisher getroffenen Vorsorgemaßnahmen für den Ruhestand zu überprüfen, um eventuelle Lücken zu schließen und gegebenenfalls die Vorsorge neu zu strukturieren.
Warum Frauen Altersvorsorge

Wieso vor allem für dich als Frau eine private Altersvorsorge wichtig ist

Gerade für dich als Frau ist es wichtig, dass du dich aktiv um eine private Altersvorsorge kümmerst. Warum? Aufgrund des Gender Pay Gaps erhalten die meisten Frauen auch bei gleicher Position und Qualifikation oft weniger Gehalt als Männer.

Das führt dazu, dass sie weniger in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen. Hinzu kommt, dass Unterbrechungen in der Erwerbsbiografie durch Kindererziehung trotz Mütterrente die späteren Rentenzahlungen im Alter weiter schmälern können.

Selbst wenn eine Frau nach drei Jahren Erziehungszeit sofort wieder in den Beruf einsteigt, arbeitet sie in der Regel nicht Vollzeit, weil sie z.B. keinen Betreuungsplatz für ihr Kind bekommen hat, und zahlt damit weniger in die Rentenkasse ein.

Diese Lücken können nur durch eine private Altersvorsorge geschlossen werden. Je früher man damit beginnt, desto besser. Aber auch ab 50 ist es noch nicht zu spät, aktiv vorzusorgen und die eigene finanzielle Zukunft abzusichern.

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Warum du dich gerade als Selbstständiger um deine Altersvorsorge kümmern solltest

Viele Selbstständige stehen bei Renteneintritt vor dem Problem, zu wenig in die Rentenkasse eingezahlt zu haben. Der Grund dafür ist einfach: Als Selbstständiger bist du nur in wenigen Berufsgruppen verpflichtet, in die staatliche Rentenkasse einzuzahlen.

In den meisten Fällen erwartet der Staat, dass sich Selbstständige selbst um ihre Altersvorsorge kümmern. Besonders am Anfang einer Selbstständigkeit ist das oft eine Herausforderung. Die Einnahmen schwanken und es sind kaum Rücklagen vorhanden, um finanzielle Engpässe auszugleichen.

Mit fünfzig haben die meisten Unternehmer sicher bereits einige dieser Auf und Abs erlebt. Während dieser Zeit sollte die private Altersvorsorge auf keinen Fall vernachlässigt werden. Warum?

Es ist wichtig, sich finanziell abzusichern, denn es ist nicht garantiert, dass man bis ins hohe Alter arbeiten kann. Hierbei geht es nicht nur um eine mögliche Insolvenz, sondern auch um das Risiko einer Berufsunfähigkeit.

Tipp: Selbstständigen ist besonders die Rürup- bzw. Basis-Rente ans Herz zu legen, da sie nicht gepfändet werden kann. Das ist ein großer Vorteil, denn selbst wenn es einem Selbstständigen gelungen ist, sein Unternehmen für viele Jahre stabil am Markt zu positionieren, gibt es keine Garantie, dass dies bis zum Renteneintritt so bleibt.
1. Schritt Altersvorsorge Rentenlücke berechnen

Der erste Schritt zur Altersvorsorge ab 50: Ermittele deine Rentenlücke

Mit fünfzig haben die meisten bereits ein gewisses Vermögen aufgebaut. Dazu gehören verschiedene Sparprodukte, möglicherweise eine Riester- oder Rürup-Rente (oder beide) und/oder eine betriebliche Altersvorsorge. Um herauszufinden, welche weiteren Maßnahmen notwendig sind, solltest du zunächst feststellen, welche Zahlungen du derzeit erwarten kannst:

  • Staatliche Rente: XXX Euro
  • Betriebliche Rente: XXX Euro
  • Fondsgebundene Rentenversicherung: XXX Euro
  • Sonstige: XXX Euro

Wie viel Geld verdienst du zurzeit? XXX Euro. Um im Alter gut leben zu können, sollte dein Einkommen im Alter mindestens 70 bis 80 Prozent deines aktuellen Einkommens betragen. Wenn du diese Summe bereits erreicht hast, brauchst du diesen Artikel nicht weiterzulesen. Liegt die Summe darunter oder hast du vielleicht noch gar nicht für das Alter vorgesorgt, solltest du weiterlesen.

Trotz Altersvorsorge zeigt sich bei dir um die 50 eine Rentenlücke?

Wir helfen dir, diese mit einem maßgeschneiderten Finanzkonzept zu schließen.

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Das eine perfekte Altersvorsorgeprodukt gibt es nicht. Vielmehr besteht eine solide Altersvorsorge aus einer Vielzahl kleinerer Bausteine, die optimal aufeinander abgestimmt sind.

Die bisher getroffene Altersvorsorge ist nicht ausreichend – was kann ich mit 50 noch tun?

Auch mit 50+ stehen dir noch verschiedene Möglichkeiten offen, um Vermögen aufzubauen und für deinen Ruhestand vorzusorgen. Hier sind einige Optionen:
Betriebliche-Altersvorsorge

Betriebliche Altersvorsorge (bAV)

Die betriebliche Altersvorsorge ist immer eine sinnvolle Investition, unabhängig von deinem Alter. Warum? Bei der bAV sparst nicht nur du allein für einen finanziell abgesicherten Renteneintritt. Dein Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, zu den von dir angesparten Beiträgen 15 % dazuzugeben. Ein weiteres großes Plus der betrieblichen Altersvorsorge ist ihre Flexibilität. Du bist nicht gezwungen, jeden Monat einen festen Betrag einzuzahlen.

Du kannst auch nur dein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld in deine betriebliche Altersvorsorge investieren. Wenn du dieses Geld investierst, wird es dir in der Regel kaum oder gar nicht wehtun, da dir vom Weihnachts- oder Urlaubsgeld aufgrund der Steuerlast und den Sozialkassenbeiträgen ohnehin meist wenig übrigbleibt. Statt dem Staat das Geld zu schenken, kannst du es nutzen, um deine Altersvorsorge aufzubauen.

Riester-Rente

Hast du einen laufenden Riester-Vertrag, sollte dessen Rentabilität überprüft werden. Zeigt sich eine geringe Rentabilität, ist es eine Überlegung wert, den Vertrag ruhend zu stellen und das Geld in ein rentableres Altersvorsorgeprodukt zu investieren. Warum du deinen Riester-Vertrag trotz eventueller geringer Renditen nicht kündigen solltest, kannst du hier nachlesen.

Gut zu wissen: Bist du bereits 50 Jahre alt, rechnet es sich für dich nicht, einen neuen Riester-Vertrag abzuschließen, da die Rendite eher mittelmäßig ist und du in diesem Alter in der Regel keine minderjährigen Kinder mehr hast, für die du vom Staat Zuschläge bekommst.

Rürup-Rente

Die Rürup-Rente ist auch für Personen ab 50 Jahren eine attraktive Möglichkeit der Altersvorsorge, insbesondere für gut verdienende Angestellte, Selbstständige und Freiberufler. Da die Rürup-Rente steuerlich gefördert wird, können die Einzahlungen als Sonderausgaben geltend gemacht werden, was besonders bei höheren Einkommen vorteilhaft ist. Außerdem ist die Rürup-Rente nicht pfändbar und bietet damit zusätzliche Sicherheit.

Tipp: Wie du die Rendite deiner Rürup-Rente optimieren kannst, erfährst du hier.

Fondsgebundene Rentenversicherung

Da du mit 50+ noch gut 17 Jahre Zeit hast, bis du das gesetzliche Renteneintrittsalter erreichst, kann sich die Investition in eine fondsgebundene Rentenversicherung bezahlt machen. Zwar wird diese Art der Altersvorsorge nicht staatlich gefördert, allerdings bietet sie im Gegenzug wesentlich mehr Flexibilität, sowohl während der Einzahl- als auch während der Auszahlungsphase.

Gut zu wissen: Die fondsgebundene Rentenversicherung ist im Wesentlichen ein ETF-Sparplan im Versicherungsmantel. Dies hat den Vorteil, dass deine Einzahlungen in verschiedene Investmentfonds fließen, die weniger volatil als Aktien sind und in der Regel eine höhere Rendite als traditionelle Sparprodukte erzielen können. Zudem profitierst du von steuerlichen Vorteilen, da die Erträge während der Ansparphase nicht sofort versteuert werden müssen.

Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität in der Auszahlungsphase. Du kannst dir dein angespartes Kapital entweder in Form einer lebenslangen Rente auszahlen lassen oder in einer einmaligen Kapitalauszahlung. Dies ermöglicht dir, deine Altersvorsorge individuell an deine Bedürfnisse und Lebensumstände anzupassen.
Tipp:
  • Trotz des Umstands, dass eine private Altersvorsorge unverzichtbar ist, solltest du dennoch ein gewisses Notfallkapital zur Verfügung haben. Schließlich kann es schnell mal dazu kommen, dass dein Auto oder deine Waschmaschine kaputt geht und du schnell Ersatz brauchst.
  • Während man in jungen Jahren weitestgehend auf Garantien verzichten kann, da man noch genügend Zeit bis zum Ruhestand hat, um eventuelle Schwankungen am Kapitalmarkt auszusitzen, sollte man ab einem gewissen Alter eher in Finanzprodukte mit mittlerem oder geringem Risiko investieren.

Fazit

Auch mit 50 ist es nicht zu spät, wichtige Maßnahmen zur finanziellen Absicherung zu ergreifen. Verlasse dich nicht allein auf die staatliche Rente, um Altersarmut zu vermeiden. Ermittele zuerst deine Rentenlücke, um notwendige Vorsorgemaßnahmen zu identifizieren. Produkte wie betriebliche Altersvorsorge, Riester- und Rürup-Renten sowie fondsgebundene Rentenversicherungen bieten flexible Möglichkeiten, diese Lücke zu schließen.

Überprüfe regelmäßig die Rentabilität deiner Verträge. Gerne unterstützen wir dich dabei und schaffen für dich eine gut durchdachte Vorsorge, damit du auch im Alter finanziell unabhängig und abgesichert bleibst. Jetzt Kontakt aufnehmen!

Altersvorsorge ab 50 FAQ – die meistgestellten Fragen

Nein, es ist nicht zu spät. Auch mit 50 hast du noch genügend Zeit, um Maßnahmen zu ergreifen, die deine finanzielle Zukunft absichern. Verschiedene Produkte wie die Rürup-Rente oder fondsgebundene Rentenversicherungen können helfen, deine Rentenlücke zu schließen.
Frauen sollten besonders auf flexible Altersvorsorgeprodukte achten, die Unterbrechungen in der Erwerbsbiografie ausgleichen können. Dazu gehören die betriebliche Altersvorsorge, Riester-Rente und fondsgebundene Rentenversicherungen, die sich an individuelle Lebenssituationen anpassen lassen.
Um deine Rentenlücke zu ermitteln, solltest du eine Übersicht über alle zu erwartenden Rentenzahlungen erstellen (staatliche Rente, betriebliche Rente, private Rentenversicherungen etc.) und diese mit deinem aktuellen Einkommen vergleichen. Dein Ziel sollte es sein, im Alter mindestens 70 bis 80 Prozent deines aktuellen Einkommens zu erreichen.
Ab einem gewissen Alter sollte der Fokus eher auf Sicherheit liegen. Während jüngere Menschen von höheren Renditen und den damit verbundenen Risiken profitieren können, ist es ab 50 sinnvoller, in Produkte mit mittlerem oder geringem Risiko zu investieren, um das angesparte Kapital zu schützen.

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