Warum es vergessene Konten überhaupt gibt
So findest du vergessene Konten – Schritt für Schritt
1. Starte eine offizielle Nachforschung bei Banken und Verbänden
- einen Erbschein
- ein Testament mit gerichtlicher Eröffnungsniederschrift
- andere offizielle Nachweise (z. B. Vollmacht oder gerichtlicher Beschluss
2. Wende dich an die richtigen Stellen
- Privatbanken: Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) hilft bei der Suche in seinen Mitgliedsinstituten. Du kannst dort einen Antrag stellen, der deinen Erbnachweis enthält.
➜ Die Suche ist meist kostenlos, nur in Berlin und den neuen Bundesländern fällt eine Gebühr von ca. 20 € an. - Sparkassen: Hier ist der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) zuständig. Die Anfrage kannst du einfach per E-Mail an
nachforschung@dsgv.de stellen – mit Nachweis deiner Berechtigung. - Raiffeisen- und Volksbanken: Wende dich direkt an die jeweilige Bank oder an den regionalen Genossenschaftsverband. Auch hier sind Nachforschungen oft möglich.
- Ausländische Banken: Bei Konten im Ausland wird es etwas komplizierter. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, einen Anwalt oder einen spezialisierten Nachforschungsdienst einzuschalten.
3. Dokumentiere alles schriftlich
Was du bei der Nachforschung beachten solltest
- Ohne Nachweis geht nichts: Die Banken geben dir nur Auskunft, wenn du belegen kannst, dass du wirklich erbberechtigt bist – zum Beispiel mit einem Erbschein oder einer gerichtlichen Eröffnungsniederschrift. Ohne das bleiben dir die Türen leider verschlossen.
- Manchmal kostet’s ein bisschen: Die meisten Nachforschungen sind kostenlos, aber es gibt Ausnahmen. Manche Verbände verlangen eine kleine Gebühr – meist sind das 10 bis 20 Euro. Nicht die Welt, aber gut zu wissen.
- Bring etwas Geduld mit: Die Rückmeldungen lassen oft auf sich warten. Je nach Bank oder Verband kann das ein paar Wochen dauern. Also nicht nervös werden, wenn’s nicht sofort Antwort gibt.
- Vergiss die anderen Geldtöpfe nicht: Es muss nicht immer nur ein klassisches Girokonto sein. Denk auch an Depots, Bausparverträge oder digitale Konten – wie Paypal, Online-Banken oder sogar Kryptowallets. Auch das kann Teil des Erbes sein.
Fazit
Hallo, ich bin Franz Paufler
Ich arbeite gern mit Zahlen – aber noch lieber mit Menschen. Für viele, die zu mir kommen, geht es nicht um die eine perfekte Geldanlage, sondern um etwas Grundsätzliches: endlich Ordnung in die eigenen Finanzen bringen. Verstehen, was sinnvoll ist. Und das gute Gefühl, einen Plan zu haben, der wirklich passt.
Dabei unterstütze ich vor allem bei Themen wie Altersvorsorge und langfristiger Finanzplanung. Kompliziert muss das nicht sein – wichtig ist, dass es zu dir und deiner Lebenssituation passt. Und genau dafür nehme ich mir Zeit: Ich höre zu, stelle die richtigen Fragen und entwickle gemeinsam mit dir eine Lösung, die du wirklich verstehst und mittragen kannst.
Mein Motto: „Finanzplanung soll nicht kompliziert sein, sondern maßgeschneidert und klar.“
Wenn du jemanden suchst, der dich ehrlich berät und dir dabei hilft, in Finanzfragen den Überblick zu behalten, freue ich mich, dich kennenzulernen.