Bittere Pille für die Apothekerversorgung Schleswig-Holstein

Die Immobilienkrise trifft jetzt auch die Apothekerversorgung Schleswig-Holstein – und das mit voller Wucht. Fast 55 Millionen Euro musste das Versorgungswerk der Apothekerkammer abschreiben. Grund dafür: riskante Immobiliengeschäfte, die nicht aufgegangen sind. Um das Minus im Jahresabschluss abzufedern, wurde tief in die Rücklagen gegriffen. Allein aus der Zinsreserve flossen 24 Millionen Euro – damit bleibt davon nur noch gut die Hälfte übrig.

Was ist schiefgelaufen?

Gestrauchelt ist das Versorgungswerk bei gleich sieben Investments, darunter Büroprojekte in Frankfurt und eine Mezzanine-Finanzierung in Augsburg. Insolvenz hier, keine Mieter da – am Ende blieb nur der Totalausfall. Auch mehrere Immobilienfonds haben enttäuscht und mussten drastisch abgewertet werden. Das Problem: Die Apothekerversorgung hatte viel auf eine Karte gesetzt. Ein Viertel des Geldes steckte in Immobilien, fast ein Fünftel in Mezzanine-Darlehen – also Krediten mit hohem Risiko, aber auch hohen Renditeversprechen. Als der Immobilienmarkt einknickte und Projektentwickler in Schieflage gerieten, war klar: Das geht nicht spurlos am Versorgungswerk vorbei.

Strategiewechsel dringend nötig

Inzwischen hat die Geschäftsführung die Notbremse gezogen. Riskante Darlehen sollen abgebaut, die gesamte Anlagestrategie neu ausgerichtet werden. Zwei externe Beratungshäuser – RMC und Baker Tilly – sollen helfen, das Ruder herumzureißen. Künftig will man breiter streuen, sicherer investieren und dabei trotzdem Rendite erwirtschaften. Ein Spagat, der in diesen Zeiten alles andere als einfach ist.

Und jetzt?

Klar ist: Die Situation bleibt heikel. Der Immobilienmarkt ist weiter unter Druck, und an eine schnelle Erholung glaubt kaum jemand. Ob sich die Milliardenverluste wieder auffangen lassen, steht in den Sternen. Die Apothekerversorgung muss jetzt liefern – nicht nur mit einer neuen Anlagestrategie, sondern vor allem mit Transparenz und Verlässlichkeit gegenüber ihren Mitgliedern.

Quelle: https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/versorgungswerk-schreibt-verluste-greift-in-die-ruecklage/
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Hallo, ich bin Franz Paufler

Ich arbeite gern mit Zahlen – aber noch lieber mit Menschen. Für viele, die zu mir kommen, geht es nicht um die eine perfekte Geldanlage, sondern um etwas Grundsätzliches: endlich Ordnung in die eigenen Finanzen bringen. Verstehen, was sinnvoll ist. Und das gute Gefühl, einen Plan zu haben, der wirklich passt.

Dabei unterstütze ich vor allem bei Themen wie Altersvorsorge und langfristiger Finanzplanung. Kompliziert muss das nicht sein – wichtig ist, dass es zu dir und deiner Lebenssituation passt. Und genau dafür nehme ich mir Zeit: Ich höre zu, stelle die richtigen Fragen und entwickle gemeinsam mit dir eine Lösung, die du wirklich verstehst und mittragen kannst.

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