Hier kommt das Saisonkennzeichen ins Spiel! Es ermöglicht dir, dein Fahrzeug nur für eine bestimmte Zeit im Jahr zuzulassen – beispielsweise von April bis Oktober – und dabei bares Geld zu sparen. In diesem Beitrag erfährst du, wie das Saisonkennzeichen funktioniert, welche Vorteile es bietet und worauf du bei der Versicherung achten solltest.
Was ist ein Saisonkennzeichen?
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Gültigkeit: Einmal eingerichtet, bleibt das Saisonkennzeichen dauerhaft bestehen und muss nicht jährlich erneuert werden.
- Betriebszeitraum: Du kannst dein Fahrzeug für einen Zeitraum zwischen zwei und elf Monaten pro Jahr zulassen.
- Kosten: Die Zulassungsgebühr beträgt etwa 30 €, hinzu kommen 20-30 € für die Nummernschilder (Stand: 2023).
- Versicherungspflicht: Auch ein saisonal genutztes Fahrzeug muss versichert sein. Während der Ruhezeit greift meist eine beitragsfreie Ruheversicherung.
- Strafen: Wenn du dein Auto außerhalb des festgelegten Zeitraums bewegst, drohen dir ein Bußgeld von 40 €, ein Punkt in Flensburg und der Verlust deines Versicherungsschutzes.
Welche Vorteile hat ein Saisonkennzeichen?
✅ Kein lästiges An- und Abmelden: Einmal festgelegt, bleibt dein Auto jedes Jahr für den gewünschten Zeitraum automatisch zugelassen – ganz ohne zusätzlichen Papierkram.
✅ Schont dein Auto: Weniger Fahrten bedeuten weniger Verschleiß. Gerade für Oldtimer, Cabrios oder Sportwagen ist das ein echter Pluspunkt.
Gibt es Nachteile?
❌ Begrenzter Versicherungsschutz: In der Ruhezeit greift nur eine beitragsfreie Ruheversicherung mit reduziertem Schutz
Welche Versicherung brauchst du für ein Saisonkennzeichen?
Worauf solltest du achten?
- Berechnung der Beiträge: Die Versicherungsprämie richtet sich nach der Anzahl der Monate, in denen das Fahrzeug angemeldet ist.
- Schadenfreiheitsrabatt: Damit du unfallfreie Jahre anrechnen lassen kannst, muss dein Fahrzeug mindestens sechs Monate pro Jahr zugelassen sein.
- Ruheversicherung: Während der abgemeldeten Monate ist dein Fahrzeug beitragsfrei versichert, jedoch mit eingeschränkter Deckung.
- Voll- oder Teilkasko: Eine Kaskoversicherung schützt dein Fahrzeug auch in der Ruhezeit vor Diebstahl, Unwetterschäden oder Brand.
Wie viel kostet ein Saisonkennzeichen im Vergleich zur Jahresversicherung?
| Versicherungstyp | Haftpflicht | Teilkasko | Vollkasko | Gesamtkosten |
| Jahresversicherung | 400 € | 250 € | 150 € | 800 € |
| Saisonkennzeichen (04-10) | 250 € | 150 € | 100 € | 500 € |
- In einer Garage: Sowohl Einzel- als auch Sammelgaragen sind erlaubt.
- Auf einem abgeschlossenen Stellplatz: Der Bereich muss durch einen Zaun, eine Mauer oder eine Hecke gesichert sein.
Wie beantragst du ein Saisonkennzeichen?
- Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung: Dafür erhältst du eine eVB-Nummer von deiner Versicherung.
- Erforderliche Unterlagen bei der Zulassungsstelle vorlegen: Hierzu gehören der Fahrzeugschein, der Fahrzeugbrief und ein gültiger Personalausweis.
- Saisonkennzeichen beantragen und neue Schilder erhalten: Dein Auto ist nun für den gewählten Zeitraum angemeldet.
Fazit
Hallo, ich bin Franz Paufler
Ich arbeite gern mit Zahlen – aber noch lieber mit Menschen. Für viele, die zu mir kommen, geht es nicht um die eine perfekte Geldanlage, sondern um etwas Grundsätzliches: endlich Ordnung in die eigenen Finanzen bringen. Verstehen, was sinnvoll ist. Und das gute Gefühl, einen Plan zu haben, der wirklich passt.
Dabei unterstütze ich vor allem bei Themen wie Altersvorsorge und langfristiger Finanzplanung. Kompliziert muss das nicht sein – wichtig ist, dass es zu dir und deiner Lebenssituation passt. Und genau dafür nehme ich mir Zeit: Ich höre zu, stelle die richtigen Fragen und entwickle gemeinsam mit dir eine Lösung, die du wirklich verstehst und mittragen kannst.
Mein Motto: „Finanzplanung soll nicht kompliziert sein, sondern maßgeschneidert und klar.“
Wenn du jemanden suchst, der dich ehrlich berät und dir dabei hilft, in Finanzfragen den Überblick zu behalten, freue ich mich, dich kennenzulernen.