Schicht 1: Die Basisversorgung – gesetzlich, verpflichtend und steuerlich attraktiv
Was zählt dazu?
- Gesetzliche Rentenversicherung
- Rürup-Rente (Basisrente)
- Beamtenversorgung
- Versorgungswerke (z. B. für Ärzte, Architekten, Anwälte)
Vorteile:
- Verpflichtend für die meisten Berufstätigen
- Hohe steuerliche Abzugsfähigkeit (bei Rürup: bis zu 27.565 € in 2025)
- Lebenslange, planbare Rentenzahlungen
Nachteile:
- Eingeschränkte Flexibilität (z. B. keine Kapitalauszahlung)
- Voll versteuert in der Rentenphase
- Eingeschränkte Vererbbarkeit – vor allem bei Rürup-Verträgen
Schicht 2: Geförderte Zusatzvorsorge – Riester & betriebliche Altersvorsorge (bAV
Was zählt dazu?
- Riester-Rente (mit staatlicher Zulage und ggf. Kinderzulagen)
- Betriebliche Altersvorsorge (Direktversicherung, Pensionskasse etc.)
Vorteile:
- Riester: bis zu 175 € Grundzulage + Kinderzulagen
- bAV: steuer- und sozialabgabenfreie Einzahlungen + Arbeitgeberzuschuss (mind. 15 %, oft mehr)
Nachteile:
- Rentenzahlungen steuerpflichtig
- Kapitalbindung bis Renteneintritt
Für wen sinnvoll?
- Angestellte mit geringem bis mittlerem Einkommen (Riester lohnt sich vor allem für Familien mit Kindern – und bei niedrigem bis mittlerem Einkommen.)
- Arbeitnehmer mit Arbeitgeber-Zuschuss (bAV nutzen!)
- Alle, die steueroptimiert zusätzlich vorsorgen wollen
Schicht 3: Private Vorsorge – deine Renditechance mit maximaler Freiheit
Was zählt dazu?
- ETF-/Fonds-Sparpläne
- Private Rentenversicherung (klassisch oder fondsgebunden)
- Immobilien zur Eigennutzung oder Vermietung
Vorteile:
- Hohe Flexibilität (Kapitalzugriff, Vertragsänderung möglich)
- Geringe Kosten bei Direktanlagen (z. B. ETFs)
- Steuerliche Vorteile bei längerem Anlagehorizont (z. B. Halbeinkünfteverfahren)
Nachteile:
- Kapitalmarktrisiken (bei ETFs und Fonds)
- Immobilienrisiken (Lage, Instandhaltung, Mietausfall)
- Fondspolicen oft teuer und intransparent
Für wen sinnvoll?
- Junge Menschen mit langem Anlagehorizont
- Haushalte mit Überschuss zur freien Anlage
- Alle, die zusätzliche Einkommensquellen im Alter aufbauen wollen
Wie du deine Altersvorsorge klug kombinierst
Grundprinzipien für die Kombination:
- Pflicht sichern: Gesetzliche Rente, ggf. Rürup
- Arbeitgeber nutzen: bAV mit Zuschuss aufbauen
- Freiheit einbauen: ETF-Sparplan oder Immobilie für Flexibilität
- Steuern optimieren: Beiträge gezielt so platzieren, dass sie steuerlich wirken
- Nicht alles auf eine Karte setzen: Mischung aus Sicherheit, Rendite und Verfügbarkeit
Beispiel: Arbeitnehmer, 35 Jahre
- bAV mit 100 € Eigenbeitrag + 50 € Zuschuss (Schicht 2)
- 150 € ETF-Sparplan monatlich (Schicht 3)
- Später: Rürup-Rente bei steigendem Einkommen (Schicht 1)
Fazit
Hallo, ich bin Franz Paufler
Ich arbeite gern mit Zahlen – aber noch lieber mit Menschen. Für viele, die zu mir kommen, geht es nicht um die eine perfekte Geldanlage, sondern um etwas Grundsätzliches: endlich Ordnung in die eigenen Finanzen bringen. Verstehen, was sinnvoll ist. Und das gute Gefühl, einen Plan zu haben, der wirklich passt.
Dabei unterstütze ich vor allem bei Themen wie Altersvorsorge und langfristiger Finanzplanung. Kompliziert muss das nicht sein – wichtig ist, dass es zu dir und deiner Lebenssituation passt. Und genau dafür nehme ich mir Zeit: Ich höre zu, stelle die richtigen Fragen und entwickle gemeinsam mit dir eine Lösung, die du wirklich verstehst und mittragen kannst.
Mein Motto: „Finanzplanung soll nicht kompliziert sein, sondern maßgeschneidert und klar.“
Wenn du jemanden suchst, der dich ehrlich berät und dir dabei hilft, in Finanzfragen den Überblick zu behalten, freue ich mich, dich kennenzulernen.